Freitag, 24. November 2006

Schalke 04-VfL Bochum 2:1(2:0)

(22.19) Abpfiff, Endstand 2:1 für S04. Arbeitssieg muss man das wohl nennen. Schalke in der ersten Halbzeit klar besser, nach der Pause hat man sich schwer getan und Bochum ins Spiel zurückgebracht. Schönen Abend und die Tabellenführung geniessen...

(22.18) Doppelchance für beide Teams, erst Misimovic, dann Konter und Einschussmöglichkeit für nacheinander Ernst Kuranyi und Larsen. Sie scheitern abwechselnd an sich selbst und dem Keeper.

(22.14) Riesenkonterchance für Schalke, Kuranyi bekommt den Ball von Lövenkrands und schießt völlig freistehend Skov-Jensen an. Danach wechselt Schalke, der sehr starke Lövenkrands geht und Larsen feiert sein Comeback. Bei Bochum ist Meichelbeck für Bönig mit dabei.

(22.10) Kopfball von Drsek freistehend aus 5 Metern, Neuer steht aber richtig. Bettelt hier eine Mannschaft ums Unentschieden?

(22.04) Dabrowski kommt bei Bochum für Schröder und prompt gibts eine Chance durch einen Seitfallschuss von Gekas.

(21.58) Fast Eigentor durch Krstaljic nach Linksflanke. Schalke hat sich inzwischen ein wenig berappelt und wird wieder besser. Die numerische Überlegenheit hilft dabei natürlich. Trotzdem kommt in der Arena leichter Unmut auf, viel fällt den Schalkern nicht ein.
Es gab auch zwei Wechsel, bei Bochum ist Bechmann gekommen, bei Schalke Ernst.

(21.52) Elfmeter für Schalke nach Notbremse an Lövenkrands. Rot für Bochums Butscher. Korrekte Entscheidung nach Regel, diese allerdings ist diskussionswürdig. Kobiashvili läuft an und scheitert an Skov-Jensen.

(21.44) Was ist denn hier los? Ganz neues Bild, Bochum drückend überlegen, ohne weitere Chancen zu haben, Schalke auf einmal passiv bis zum einschlafen, viel zu weit weg von den Gegenspielern, ohne Sturmdrang.

(21.36) Tor für den VfL Bochum. Flanke von links durch Misimovic, Krstaljic geht dem Ball nicht entgegen sondern hebt sein Bein, Gekas geht dem Ball entgegen und köpft unhaltbar für Neuer ein.

(21.31) Start der zweiten Hälfte, wie erwartet kommt Lincoln für Halil Altintop und nicht wie Thon meint, in der 69. erst. Dadurch natürlich Systemumstellung auf ein 4-4-2. Bochum unverändert.

(21.26) Habe ich schonmal erwähnt, das Olaf Thon ein Riesenschwätzer ist? Wenn nicht, dann habe ich das hiermit getan. Ein Interview in der Halbzeitpause oder wie rede ich 10 Minuten lang puren Unsinn.

(21.15) Halbzeitstand 2:0. Schalke ist deutlich überlegen, Bochum tut zu wenig, es ist kein großes Aufbäumen zu erkennen. Die Möglichkeit eines Schützenfestes ist gegeben, wenn die Konter besser durchgespielt würden. Zur zweiten Halbzeit deutet sich der Einsatz Lincolns an, schon nach einer halben Stunde gab ihm Slomka erste Instruktionen.

(21.05) Inzwischen ist Bochum besser im Spiel, aber die Effizienz und die Schnelligkeit in der Vorwärtsbewegung spricht eindeutig für Schalke. Es sind Räume für Konter da, eine Tatsache, die berechtigte Hoffnung auf mehr zulässt.

(20.57) Tor für Schalke 04. Befreiungsschlag Abschlag von Neuer, Kuranyi und sein Gegenspieler, ich glaube Drsek, kommen nicht an den Ball, Lövenkrands startet durch und schießt aus 15 Meter freistehend durch des Torwarts Beine.

(20.48) Tor für Schalke 04. Hackenablage Halil auf Rafinha, der dringt in den Strafraum ein und zieht ab ins kurze Eck. Skov-Jensen geht runter, für meine Begriffe muss er den Ball halten.

(20.37) Sieben Minuten gespielt, Schalke mit mehr Ballbesitz, aber ohne zwingend zu sein. Bochum hatte dagegen die erste Großchance, Misimovic passt in die Gasse, Gekas alleine vor Neuer, der abwehren kann.

(20.20) Die Aufstellungen, zunächst der Gast:
Skov-Jensen - Lense, Drsek, Butscher, Bönig - Schröder, Maltritz, Zdebel, Trojan - Misimovic - Gekas.
Bei Schalke sind beide Brasilianer nicht mit in der Anfangsformation, Bordon nichtmal auf der Bank.
Neuer - Rafinha, Rodriguez, Krstaljic, Pander - Hamit Altintop, Bajramovic, Kobiashvili - Halil Altintop, Kuranyi, Lövenkrands.

(20.03) Ups, zu früh gewesen. Dank des Flugzeugabsturzes auf der Autobahn 52 bei Essen sind wohl einige Herren von Arena nicht rechtzeitig im Stadion, offenbar hat es auch Herrn Scheunemann getroffen. Jetzt wird Hansi Küpper erstmal die Moderation machen, usus ist bei Arena ja, das die Zusammenfassungen der zweiten Liga in die Sendung integriert sind. Also heisst es, die Zusammenfassung der eben gesehenen Konferenz schauen, na ja...

(20.00) Arena geht auf Sendung, Moderator ist heute Tom Scheunemann, Kommentator wird Oliver Forster sein und die Interviews führt Hansi Küpper. Forster ist ein eher unscheinbarer Kommentator, bei Premiere ist er mir nie besonders negativ oder positiv aufgefallen, froh bin ich schonmal, das Werner Hansch nicht anwesend ist.
Kurz noch die Zweitligaergebnisse:
Rostock-RW Essen 2:0
Duisburg-Jena 4:0
Lautern-Augsburg 0:0

(19.45) Erstmals in meiner Geschichte werde ich heute ein Bundesligaspiel live mitbloggen. Und zur Premiere passt es ausgezeichnet, heute steht ein Revier-Derby an, der Nachbar und Tabellensechszehnte aus Bochum reist zum Tabellenführer nach Gelsenkirchen.
Die Ausgangslage ist klar, Schalke ist Favorit und möchte die Tabellenführung verteidigen und zumindest bis morgen auf 5 Punkte wegziehen.
Spannend ist für mich die Frage, ob Trainer Slomka die beiden Brasilianer Lincoln und Bordon wieder ins Team integriert oder ob er auf die Mannschaft der letzten Wochen vertraut, die immerhin die letzten drei Spiele mehr oder weniger klar gewonnen hat. Mein Tip ist, pro Bordon und contra Lincoln.
Bochum lieferte letzte Woche ein Highlight der Saison, als man Frankfurt mit großartigem Kampf besiegte. Gefährlich ist die einzige Spitze Gekas aus Griechenland, dahinter wird Misimovic schalten.

Donnerstag, 23. November 2006

Wofür gibt es Regeln und Gerichte?

Wir leben in der Bundesrepublkik in einem Rechtstaat, glücklicherweise gibt es auch für den Fußball die DFB-eigenen Gerichte, auf Kreis- und auf Bundesligaebene. Es wird gespielt nach gewissen Regeln, unter anderem ist verankert, das man die Beteiligten nicht unflätig mit Worten bedenken soll. Dazu gehört natürlich auch der Schiedsrichter.

Ausgeklinkt aus diesem System hat sich der Berliner Manager Dieter Hoeness. Nachdem er Ende Oktober vor und hinter den Kameras Schiedsrichter Lutz Wagner attackierte, begann wie üblich der DFB zu ermitteln. Dies ist möglich, da Hoeness eine leitende Funktion bei Hertha innehat und sich während der Spiele im Innenraum aufhält.
Ihm müsste die Tatsache, das Beleidigungen des Schiedsrichters strafbar ist, eigentlich bekannt sein, ist er doch schon mehrfach für solche Vergehen verurteilt worden.

Dieser Herr Hoeness hat dann die angedachte Strafe von 3 Spielen Innenraumverbot und eine Geldstrafe über 15.000 Euro nicht akzeptiert. Beziehungsweise er hat sie "abgelehnt". Und sich gestern zu Sondierungsgesprächen mit den Kontrollausschussoberen getroffen.
Und, wir alle sind begeistert, Herr Hoeness erklärt sich "bereit" eine Strafe zu akzeptieren.
Niedriger als ursprünglich geplant und für mich ein Witz.
Wenn so die Rechtssprechung verhindert werden kann und man um seine verdiente Strafe herumkommt, dann kann man es auch gleich lassen.

Nur noch ein Unentschieden entfernt

In der UEFA-Pokal Gruppenphase steht heute der dritte von fünf Spieltagen an. Und die Teams wissen, ob sie aus Zulte-Waregem, Tel Aviv, Leverkusen oder Vigo kommen, es gilt zu fighten. Für den Traum, Gruppenzweiter zu werden und dann gegen den amtierenden Champions League Sieger spielen. Wenn der SV Werder Bremen seinen Höhenflug fortsetzt.

Das es den Hansestädtern keiner zugetraut hätte, geschenkt, das man sich in Barcelona nicht hinten rein stellen darf, die Experten von Beckenbauer über Effenberg bis hin zu Patrick Wasserziehr, sie überschlagen sich ob dieser Erkenntnis.

Ich meine, das Werder eine Riesenchance hat und diese auch nutzen wird. Und zwar, weil die Truppe Fußball kämpfen kann, weil es ihnen liegt, das Barca auf Angriff gepolt ist, weil sie diszipliniert sind und weil Barcelona keine Übermannschaft (mehr) ist.
Der Name ist groß, die Spieler haben zum Teil Weltklang, aber die Leistungen schwanken nicht nur, für mich gehen sie eindeutig abwärts. In ein funktionierendes System wurden Umbauten vorgenommen, die ich nicht verstehe und die auch nicht funktionieren.
Zambrotta als rechter Verteidiger ist beispielsweise eine absolute Fehlbesetzung, vom Catenaccio und linken Verteidiger bei Juve zum schnellen Direktpass bei Barca, diese Umstellung hat er bislang nicht geschafft, Thuram (wenn er denn spielt) ist alt geworden, Gudjohnsson war bei Chelsea oft nur zweite Wahl und kann dem abgewanderten Larsson das Wasser bei weitem nicht reichen. Zudem ist Etò verletzt und Ronaldinho außer Form.
Jetzt geht es auf einmal für den Champions League Sieger ums Ausscheiden, noch eine Situation, die für Werder spricht.
Denn ein Großteil der Mannschaft hat zwei Jahre auf höchstem Niveau Fußball zelebriert, nun ist man auf Normalmaß reduziert, eine Situation, mit der allseits anerkannte Ballkünstler oft ihre Schwierigkeiten haben.

So wird es passieren, das am 15.12. in der Auslosung fürs Achtelfinale Odense BK oder der AS Nancy auf den CF Barcelona trifft. Mit schönem Gruß nach Gelsenkirchen und Berlin...

Dienstag, 21. November 2006

kurtspaeter goes Faszination Ryder Cup II

Ich hatte vor einiger Zeit an dieser Stelle vom Ryder Cup Besuch der Herren Spaeter und Riebie berichtet. Damals erwähnte ich einen Fan der Boston Red Sox, der just in dem Moment des Hole-in-one an unserer Seite war. Da er ein Foto-Handy durch die Schleusen bekommen hatte, fragten wir nach Photos, die er per E-Mail schicken könne.
Und siehe da, heute, nach zwei Monaten hat er sich an mich erinnert. Hier eine Auswahl:

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Tiger Woods beim Abschlag, im Hintergrund unter anderem die Herren Mc Ginley und Harrington.

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Phil Mickelson an der 14.

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Luke Donald.

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Kurtspaeter (links) und Riebie. Der letzte Beweis für unsere Existenz.
Und sozusagen als Schmankerl das Video des Red Sox Fans vom Hole-in-one. Man sieht den Ball nicht, aber man kann die Atmosphäre erahnen. Wenn es Probleme beim Erreichen des Viedolinks gibt, häufiger versuchen, das ist offenbar normal

Sichtweisen eines Schalkers

Auch unsere Mannschaft wird einmal vor 90.000 Zuschauern spielen. (Willi Gies, Gelsenkirchen im Jahre 1904)

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