Dienstag, 17. Oktober 2006

Ich fang schon in der Pause an

Ich habe mir während dieser ersten Halbzeit des HSV in Porto mehrfach überlegt, worüber ich schreiben soll.

Über das nicht gegebene Tor Ljubojas, also über die Benachteiligung oder das Pech des HSV in dieser Saison?

Über die Unfähigkeit des HSV in quasi allen Bereichen eines Fußballspiels, das seinen Namen zumindest aus deutscher Sicht nicht ansatzweise verdient?

Mit dem Halbzeitpfiff sind mir dann fast die Augen rausgefallen, über Ljubojas Handspiel im eigenen Strafraum kann man gar nicht sinnvoll referieren.

Oder fängt endlich eine Diskussion an, die aus meiner Sicht geführt werden sollte?
Der HSV ist international definitiv nur drei Spiele vom Aus entfernt, vom kompletten Aus wohlgemerkt, der erste Verein seit Schalke 2002.
Der HSV ist im Pokal raus.
Der HSV hat ohne Grund seine Mannschaft durcheinandergewirbelt, Chefs wie Barbarez sind demontiert/weggeschickt worden.
Und der HSV ist wieder Siebzehnter in der Liga.
Wie vor Doll...

Montag, 16. Oktober 2006

kurtspaeter goes NBA-Basketball

Nach dem Ryder Cup und der Fußball-WM ein weiteres Kapitel aus der Reihe "kurtspaeter goes..."
Diesmal habe ich mir die Europa-Tournee der NBA ausgesucht und zwar das Spiel Phoenix Suns vs Philadelphia 76ers in der KölnArena. Zum ersten Mal nach 10 Jahren ist die NBA wieder nach Deutschland gekommen. Im Rahmen der Europe-Live Serie, die unter anderem nach Paris führte, war das Aufeinandertreffen von Suns und Sixers das einzige direkte zweier NBA Teams.

Erklärung
Das Vorspiel in Köln bestritten CSKA Moskau und Maccabi Tel Aviv. Ich weiß aber gar nicht, wie dieses ausgegangen ist, ich habs nämlich verpasst. Was zeigt, Basketball ist nicht meine präferierte Sportart, die NBA leidet für meine Begriffe an wirklichen Führungsspielern wie in der Zeit von Jordan, Bird und Johnson. Bryant ein Ego-Zocker, James noch zu jung, Nowitzki ist somit der Einzige, für den ich aufstehe. Dazu die deutsche Liga, auch BBL genannt, in der noch mehr als in der Fußball-Bundesliga jegliche Identifikation mit irgendeinem Team schwer fällt. Ich für meinen Teil kenne jedenfalls in der Regel maximal ein oder zwei Spieler bei den Spitzenteams, die schon länger beim Verein sind. Alle anderen werden hin- und her durch die europäischen Ligen transferiert, Deutsche spielen überhaupt keine Rolle.
Ferner lassen die Übertragungszeiten im Fernsehen derbe zu Wünschen übrig. In Zeiten, wo verwöhnte TV-Sportjunkies wie Leodator, dogfood (früher, hoffentlich bald wieder) oder ich mit MLB, NFL und NHL nur so zugeschüttet werden, bekommt man mickrige 2 Spiele pro Woche von der NBA und Eines aus der (uninteressanten) BBL. Die Spiele aus Amerika sind dann noch Mittwoch nachts und das Spiel am Wochenende entweder nachts oder solche Kracher wie Toronto vs Boston am Abend.

Zuschauer
Vielleicht ergeht es vielen Basketball-Fans ähnlich wie mir, denn für das erste Spiel nach zehn Jahren auf deutschem Boden war ich entsetzt. Man bekam nicht seinen ursprünglichen Platz, der komplette Oberrang war gesperrt aufgrund mangelndem Ticketverkauf!!! Gut, die Preise waren happig, selbst der billigste kostete noch 39 Euro, aber nach 10 Jahren?

Zum Spiel
Beide Teams waren zunächst in Bestbesetzung angetreten, bei den Suns war Amare Stoudemire mit dabei, Steve Nash wirbelte, Shawn Marion sah komisch aus beim Wurf, sie spielten flüssig und schnell. Also alles wie immer. Die Sixers profitierten anfangs von Allen Iverson, der einzig gegenhielt und sein Team mehr oder weniger im Spiel. Da es sich um ein Vorbereitungsspiel handelte, spielten dann ab Viertel Nummer 2 irgendwelche Ersatzspieler oder Spieler, die einen Vertrag für die neue Saison haben wollen.
Es gab noch einen zweiten Grund, warum man sofort merkte, das es sich um ein Freundschaftsspiel handelte, die Verteidigung. Hart am Mann ist anders.
Das am Ende Philadelphia das Spiel gewinnen sollte und noch sowas wie Spannung aufkam, ist unter dem Aspekt, manchmal-verstehe-ich-den-Sport-nicht, abzuhaken. Denn bei mehr als 15 Punkten Vorsprung hatte Phoenix den Sack eigentlich schon zu und die Sixers machten eigentlich nie den Anschein, als ob sie nochmal zurückfinden würden. Aber irgendwie schafften sie es ja dann doch...

Fazit
Das nächste NBA-Spiel muss in Amerika sein, es muss ein Pflichtspiel sein und am liebsten muss es mit Dirk Nowitzki sein. Denn bei aller Sportbegeisterung, man merkte den hochbezahlten Jung-Stars einfach an, das es um nichts ging. Dazu eine relativ lahme Showveranstaltung drumherum mit einem mehr oder weniger müden Publikum in einer nicht komplett gefüllten Halle. Der Daumen geht eher nach unten.

Sonntag, 15. Oktober 2006

kurtspaeter goes Liga-Show

Seit dieser Saison gibt es unter dem Dach diverser Zeitungen einen Bundesliga-Podcast mit dem Namen DieLigaShow.
Max Türck und Franz Strasser diskutieren und informieren vor und nach einem Bundesligaspieltag über das Geschehen. Natürlich sind dabei Gäste mit am Start, sowohl Journalisten der bekannteren Art, als auch eher anonyme Blogger wie ich.
Die Sendung mit mir und Oliver gibts ab sofort zum herunterladen. Und zwar hier.
Meines Erachtens sollte man sich aber eh jede Folge hören bzw. am besten die Show abonnieren.

Was ist schon Moskau?

Wir Schalker sind global ohne Ende.
Eine Pipeline von Gelsenkirchen nach Moskau/St. Petersburg? Das kann ich toppen!
Per E-Mail erreichte mich dieser Tage folgendes Bild, fotografiert von einem Bekannten, aus der U-Bahn in ... Teheran!

IMG_0231

Sichtweisen eines Schalkers

Auch unsere Mannschaft wird einmal vor 90.000 Zuschauern spielen. (Willi Gies, Gelsenkirchen im Jahre 1904)

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