Donnerstag, 28. September 2006

Was für eine Katastrophe!

Blutleer, willenlos, hilflos. Alle miteinander. Nein, ich meine nicht Hamburg, nicht Berlin, da stimmt das zwar auch, für die sind aber andere zuständig und ärgern sich wahrscheinlich selbst genug.

Ich meine den FC Schalke 04. Wie kann man sich so abartig schlecht präsentieren, da fällt mir nichts mehr ein. Der AS Nancy war in beiden Spielen ziemlich bieder, hat sich hinten reingestellt, ist hart am Mann gewesen und hat ab und an gekontert. Und mit dieser Spielweise die Schalker bloß gestellt wie ich es selten gesehen habe.

Mir soll nochmal einer kommen mit so einer Scheiss-Maulwurfgeschichte. Was leisten denn die Protagonisten dieser Story? Die Brüder Altintop an vorderster Front. Halil gewinnt keinen Zweikampf, Hamit nimmt sie noch nicht mal an. Der fordert ständig, das er spielen will und in die erste Elf gehört. Dann bekommt er seine Chance und prompt bringt er die ersten Fünf-Meter Pässe an den Gegenspieler. Dazu wird permanent das Spiel von ihm verschleppt, unnötige Dribblings, statt einfach mal den Kopf hochzunehmen, den besser postierten Nebenmann anspielen und sich wieder anbieten. Einfachste Dinge funktionieren nicht.

Das bringt mich zu Trainer Slomka. Normalerweise halte ich mich mit solch einer Diskussion zurück, aber wer hat dem geholfen, diese Aufstellung zu präsentieren? Eine genauso schlechte Nummer wie seine Präsenz bei der Asamoah Suspendierung. Erst wird wochen- ja monatelang ein 4-3-3 einstudiert und gespielt, dann kommt im entscheidenden Spiel um den Einzug in die Gruppenphase auf einmal ein 4-4-2 daher. Etwa weil der gute Halil das gefordert hat? Zu guter Letzt wird das in der Pause korrigiert, um dann aber Hamit Altintop als rechten Verteidiger wieder rauszuschicken. Eine Position die der erwiesenermaßen überhaupt nicht spielen kann. Da kann mir auch keiner mit offensiverer Ausrichtung kommen, Rafinha interpretiert die Aussenbahn ja nicht wirklich als Absicherer.

Nach dem Bremen Spiel war ich wirklich guter Dinge, da hat man gezeigt, zu was man fähig sein kann. Heute war dann wiedermal eine Offenbahrung sondergleichen.

Sichtweisen eines Schalkers

Auch unsere Mannschaft wird einmal vor 90.000 Zuschauern spielen. (Willi Gies, Gelsenkirchen im Jahre 1904)

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