Donnerstag, 20. Juli 2006

Sonderheft 2: Platz 13-15

Die WM ist vorbei und bei mir beginnt das Kribbeln schon wieder das die Bundesliga beginnt. Doch am Kiosk ist noch kein Sonderheft (ab 22.Juni) erhältlich, also muss ich das mal selber erledigen.

Heute:
Die Plätze 13-15 der abgelaufenen Bundesligasaison.

15. VfL Wolfsburg

Der Rückblick:
Nach Jahren des grauesten vom grauesten, nämlich den Plätzen 9,10,8,10 und 9 erlebte der VW-Ableger eine Horrorsaison, an deren Ende um ein Haar der Abstieg in Liga 2 gestanden hätte. Nur das Unentschieden am letzten Spieltag gegen Lautern rettete die Wölfe.
Eine schwache Offensive (nur 33Tore) und eine miserable Defensive (55Tore), aber vorallem eine völlig verkorkste Personalpolitik mit Thomas Strunz als Manager an der Spitze, der in der Aussendarstellung des Vereins als Riesen-Flop gelten darf sorgten fast für lange Gesichter. Obs an Trainer Fach lag, ich weiß nicht, Nachfolger Augenthaler hat eine noch schlechtere Bilanz vorzuweisen.

Die Neuzugänge:
Auf den ersten Blick wirkt alles ganz sinnvoll. Die Defensive verstärkt mit Alexander Madlung aus Berlin und Uwe Möhrle aus Duisburg. Jacek Krzynowek aus Leverkusen ist mit einem Jahr Verspätung der Martin Petrov Ersatz links offensiv, Isaac Boakye von Arminia Bielefeld kann den etablierten Angreifern Druck machen, Jonathan Santana von River Plate soll der neue Mittelfeldgestalter werden und Michael Stegmayer von den Bayern Amateuren ist ein Blick in die Zukunft der Abwehr.
Der zweite Blick zeigt, Ergänzungsspieler und Dauerabsteiger, unbekannte Größen, was schonbei dAllessandro völlig schief ging und ein Stürmer der nicht sehr treffsicher ist. Ich weiß nicht.

Die Aufstellung:
Simon Jentsch ist und bleibt die unangefochtene Nummer 1.
Rechtsverteiger werden Quiroga oder Alex sein, in der Mitte der wiedergenesene Kapitän Hofland und Madlung/Quiroga, auf links van der Heyden. Im Mittelfeld ist Santana ebenso wie Karhan (durch den Ausfall Hristovs) zentral gesetzt, die Aussenbahnen werden Krzynowek und Menseguez besetzen, im Sturm wohl Klimovicz und Hanke.
Adäquater Ersatz scheint mir auf keiner Position wirklich zu sein. Thiam gilt als aussortiert, Boakye und Möhrle siehe oben. Von van der Legte und Hoogendorp halte ich ungefähr nix.
Vorstellbar ist für mich auch die Umstellung auf eine Dreier Abwehrkette und ein Fünfer Mittelfeld spätestens wenn Hristov zurückkommt.

Die Prognose:
Wenn Santana einschlägt kann ich mir die Rückkehr zur grauesten aller grauen Mäuse vorstellen, wenn nicht sehe ich Wolfsburg als Abstiegskandidaten. Trainer Augenthaler ist ein Kandidat für einen zügigen Rauswurf bei anfänglichem Misserfolg, da er bislang keine Erfolge sondern eher Negativserein vorweisen kann.

14. Eintracht Frankfurt

Der Rückblick:
Ich muss gestehen, die Leistung der Eintracht nötigt mir Respekt ab. Im DFB-Pokal bis ins Finale durchmarschiert und eine Leistung in der Liga, die ich ihnen nicht zugetraut hätte. Für mich galten sie als einer der sicheren Absteiger, nach einem schwachen Saisonstart in dem ich mich bestätigt sah, haben sie mit Ruhe, Kontinuität und viel ehrlicher Arbeit den Klassenerhalt letztlich sicher zustande gebracht. Das hat viel mit Heribert Bruchhagen zu tun, der Trainer Funkel bedingungslos in dessen Weg unterstützt, kaufmännischen Wahnsinn anderer Vereine nicht mitmacht und trotzdem eine junge, gute Mannschaft auf die Beine stellt.

Die Neuzugänge:

Man wollte mehr bei der Eintracht, aber die Vorstellungen zum Beispiel eines Valdez wurden nicht mitgemacht, trotzdem konnte gesundes Bundesliga-Mittelmaß geholt werden.
Der Grieche Sotirios Krygiakos kommt von den Glasgow Rangers direkt in die Innenverteidigung, Michael Fink aus Bielefeld fürs defensive Mittelfeld, Albert Streit für die (offensive) Aussenbahn aus Köln und Knipser (kleiner Scherz) Naohiro Takahara vom HSV.
Dazu die Talente Alexander Huber und Faton Toski aus der eigenen Jugend, ein Weg, den viele aktuelle Kadermitglieder gegangen sind.

Die Aufstellung:
Im Tor hat Funkel zwar ein offenes Rennen ausgerufen, einen wirklichen Grund warum Oka Nikolov nicht die Nummer 1 bleibt gibt es nicht. Damit will ich ihn nicht stärker machen als er ist, weder das Eintracht-Urgestein noch Herausforderer Markus Pröll haben meiner Meinung nach Bundesliga Qualität.
Die Abwehrkette spielt rechts mit Patrick Ochs, in der Mitte dürfte Krygiakos erstmal gesetzt sein, daneben gibts ein Hauen und Stechen zwischen Vasovski, Rehmer und Chris, links wird der Schweizer Nationalspieler Christoph Spycher verteidigen.
Kapitän Jermaine Jones fällt im Mittelfeld auf unbestimmte Zeit aus, daher werden Fink oder gar Chris zunächst die defensive Aufgabe übernehmen, Alexander Meier ist für den offensiven Mittelfeldpart zuständig, Albert Streit auf einer der Aussenseiten, die andere ist vakant, hier bieten sich Huggel, Weissenberger oder Christoph Preuss an. Denkbar ist auch die Variante Stürmer Benjamin Köhler auf die linke Bahn zurückzuziehen.
Den Sturm werden Amanatidis und Takahara bilden. Hier muss Copado, der eine sehr starke Hinserie spielte, verlorenen Boden aufholen.
Die Breite ist besonders im Mittelfeld und in der zentralen Abwehr sehr gut, der Sturm ist etwas dünn besetzt, ein langfristiger Ausfall von Torjäger Amanatidis dürfte die Eintracht schwer treffen.

Die Prognose:
Wenn sich keine weiteren (Jones) Schlüsselspieler verletzen und die UEFA-Cup Teilnahme nicht ablenkt vom Liga Alltag wird die Eintracht früher als letztes Jahr den Klassenerhalt sichern können. Möglich ist ein Platz um 10 bei optimaler Ausschöpfung der Möglichkeiten.

13. Arminia Bielefeld

Der Rückblick:
Für Bielefeld gilt im Prinzip dasselbe wie für Frankfurt. Ich hätte gedacht, der Abgang von Owomoyela, Buckley und Trainer Rapolder wäre zuviel. Aber von Heesen und sein Team gerieten zu keinem Zeitpunkt in wirkliche Abstiegsgefahr, der Konzeptfußball wurde weitergespielt, neue Spieler konnten die entstandenen Lücken schnell kleiner werden lassen. Problem nur die äußerst geringe Torausbeute. (32 Treffer)

Die Neuzugänge:
Ausser Michael Fink und vielleicht noch Isaac Boakye konnte der Stamm gehalten werden, dazu kam mit Markus Bollmann aus Paderborn ein vielversprechender junger Innenverteidiger, fürs Mittelfeld Thorben Marx aus Berlin, Jörg Böhme (!) aus der Arbeitslosigkeit, Marcel Ndjeng aus Paderborn, Jonas Kamper von Bröndby Kopenhagen sowie für den Sturm Abdelaziz Ahanfouf aus Duisburg und Zweitliga-Schützenkönig Christian Eigler aus Fürth. Ach ja und Ersatztorwart Marc Ziegler aus Saarbrücken.

Die Aufstellung:
Mathias Hain im Tor ist unumstritten. Kapitän und Sprachrohr der Mannschaft.
Rechts spielt der Ex-Gladbacher Bernd Korzynietz, innen Heiko Westermann und Petr Gabriel oder Marcio Borges. Links Markus Schuler.
Westermann habe ich im Auftaktspiel der letzten Saison in Bremen gesehen. Da ist Arminia untergegangen und ich habe mich gewundert, was für eine Pfeife da hinten in der Abwehr rumstolpert. Danach muss er sich um 180 Grad gedreht haben, viele sprechen vom kommenden Nationalspieler aus Bielefeld.
Das Mittelfeld wird kompakt stehen mit Dauerläufer Rüdiger Kauf, sowie Thorben Marx. Rechts Jonas Kamper und links David Kobylik oder Jörg Böhme. Aber auch Ioannis Masmanidis für aussen und Fallgott Fatmir Vata, angeblich der meistgefoulte Spieler der Liga, für die offensive zentrale Position sind denkbar.
Im Sturm ist Sibusiso Zuma gesetzt, daneben gibt es einen Kampf zwischen Ahanfouf und Eigler.

Die Prognose:
Angesichts der letztjährigen Sturmproblematik, die vorallem in der Rückrunde sehr ausgeprägt zum Vorschein kam erwarte ich Arminia im Abstiegssog. Das andauernde Theater zwischen Manager Saftig und Trainer von Heesen könnte zusätzlich für einen Abwärtstrend sorgen.

Dienstag, 18. Juli 2006

Sonderheft 1: Die Aufsteiger

Die WM ist vorbei und bei mir beginnt das Kribbeln schon wieder das die Bundesliga beginnt. Doch am Kiosk ist noch kein Sonderheft erhältlich, also muss ich das mal selber erleben.

Heute:
Die Aufsteiger.

1. VfL Bochum von 1846

Der Rückblick:
Der VfL ist zum fünften Mal direkt wieder in die Bundesliga aufgestiegen. Und das schon ziemlich souverän als Zweitligameister und zehn Punkten Vorsprung auf den ersten Nichtaufsteiger. Dabei besonders stark die Defensive der Bochumer. Nur 26 Gegentore ist eine Hausmarke. Überragender Akteur dabei der erfahrene Thomas Zdebel im defensiven Mittelfeld der den ganzen Laden zusammenhält.

Die Neuzugänge:
Für das Tor Alexander Bade aus Köln, zur Verstärkung der Defensive Oliver Schröder aus Berlin, Christoph Dabrowski aus Hannover und Benjamin Lense aus Nürnberg, für das offensive Mittelfeld Ivo Ilicevic aus Darmstadt sowie Stürmer Benjamin Auer aus Mainz.
Insgesamt Bundesliga-erfahrene Einkäufe, die überraschenderweise die ohnehin starke Defensive verstärken. Für den Sturm ist das etwas dünn.

Die Aufstellung:
Ich denke ein 4-2-3-1 wie bei der WM.
Im Tor wird erst einmal Skov-Jensen den Vorzug vor Bade erhalten, bei Andeutungen einer Schwächephase könnte ich mir auch einen Wechsel vorstellen, Bade hat beim FC bewiesen, ein solider Bundesligatorhüter zu sein.
Die Abwehrkette könnte bestehen aus Pallas auf rechts, Meichelbeck und Maltritz in der Mitte sowie Butscher auf links.
Im Mittelfeld ist Zdebel defensiv gesetzt, ich sehe gar zwei Sechser, nämlich Dabrowski daneben, auf rechts Oliver Schröder, links Filip Trojan und zentral Zvjezdan Misimovic.
Einzige Spitze demnach Benni Auer. Hier fehlt vorallem ein Tommy Bechmann,der nach einer Knieoperation wohl noch mindestens bis Ende Oktober ausfällt.
Hintendran sehe ich vorallem im Sturm große Schwierigkeiten auf die Bochumer zukommen. Van Hout und Edu traue ich nicht besondes viel zu, das gleiche gilt für Fabio Junior. Wosz kann für kurze Momente sicherlich Misimovic ersetzen, langfristig wird Ilicevic für Konkurrenzdruck sorgen können. Defensiv stehen gute Alternativen zur Verfügung mit Bönig, Drsek, Lense oder auch Daniel Imhof.

Die Prognose:
Der VfL wird als graue Maus im Niemandsland der Liga enden, eher aber nach unten orientiert. Die Abwehr ist zu stark für den Abstieg, der Sturm (noch) zu schwach für höhere Ziele.

2. Alemannia Aachen

Der Rückblick:
Die mit Abstand attraktivste Mannschaft war die Alemannia schon über mehrere Jahre in Liga 2. Letztes Jahr hatte man dann auch noch die Konstanz, die in den letzten Jahren den Aufstieg verhinderten. Die meisten Siege, die meisten Tore, die zweitwenigsten Unentschieden, das alles spricht für Offensive pur.
Durch clevere Neuzugänge hatte man auch in der Breite eine Kader, der in der 2.Liga mit dem VfL Bochum zusammen weit überlegen war. Neun Punkte vor Platz 4 und nur ein Punkt Rückstand gegenüber Bochum. Sehr überzeugend und damit die Rückkehr in Liga 1 nach 36 Jahren.

Die Neuzugänge:
Zunächst sind die Abgänge der beiden alten Herren Willi Landgraf und Erik Meijer ein Schlag ins Kontor. Sportlich nicht mehr wirklich wichtig im letzten Jahr, aber Sympathieträger und Wortführer.
Für die Abwehr kommt Nico Herzig aus Burghausen, Jeffrey Leiwakabessy aus Nijmegen, für das Mittelfeld Yunus Balaban von den eigenen Amateuren, gemunkelt wird hier noch über Matthias Lehmann von 1860 München, sowie für den Sturm Vedad Ibisevic aus Dijon und Rückkehrer Emanuel Krontiris von 1860.
Herzig ist ein solider, junger Zweitligaverteidiger, Krontiris hat in München lange nicht gespielt, Lehmann wäre ein Glücksgewinn und die anderen Namen habe ich noch nie gehört.

Daher wird auch die vermeintliche Aufstellung schwer:
Ich denke ein 4-2-3-1, aber ein offensives.
Im Tor wird Kristian Nicht stehen, der seit einer schweren Verletzung von Stephan Straub vor anderthalb Jahren solide Leistungen zeigt.
Rechts spielt seit letzter Saison der gelernte Stürmer Sergio Pinto (Ex-Schalke), mittig wohl Alexander Klitzpera und Moses Sichone, links Emil Noll oder Jeffrey Leiwakabessy.
Im Mittelfeld könnte es mit Lehmann und Rainer Plaßhenrich eine Doppel-Sechs geben. Wenn sich an der Aufstiegsaufstellung und einer offensiven Ausrichting im Prinzip nichts ändert, dann wird davor ein Dreier-Mittelfeld mit Reghecampf-Rösler-Schlaudraff spielen hinter der einzigen echten Spitze Marius Ebbers. Eigentlich ist das fast ein System mit drei Stürmern und einem sehr offensiven Mittelfeldspieler.
Die Bank wird das große Problem des Aufsteigers werden. Plaßhenrich und Lehmann dürfen sich nicht verletzen, ob Stehle oder Herzig die eh nicht besonders starken Innenverteidiger ersetzen können scheint fraglich.

Die Prognose:
Aachen muss sich auf seine Heimstärke und die fanatischen Fans am Tivoli verlassen um die Klasse zu halten. Defensiv wird man richtig Probleme bekommen, die Offensivspieler haben alle Bundesliagerfahrung, aber sich nirgends durchsetzen können.

3. Energie Cottbus

Der Rückblick:
Vor zwei Jahren fast in die Regionalliga abgestiegen und letztes Jahr dann völlig überraschend Dritter in der 2.Bundesliga. Und das nach 2000 zum zweiten Mal. Man spielte sehr sachlichen, wenig offensivfreudigen Fußball, hatte die zweitbeste Defensive nach Bochum und ansonsten weiß eigentlich immer noch keiner, ob Cottbus so stark oder die Konkurrenz so schwach war.

Die Neuzugänge:
Fürs Tor kommt Gerhard Tremmel aus Berlin, die Abwehr wird Mariusz Kukielka aus Dresden verstärken, fürs Mittelfeld Vlad Munteanu aus Bukarest und Jiayi Shao aus München, sowie für den Sturm Marco Küntzel aus Bielefeld und Stiven Rivic aus Pula(?).
Gravierenster Abgang ist Gregg Berhalter, immerhin Kapitän im letzten Jahr und Abwehrchef.

Die Aufstellung:
Hm, hier eine wirklich begründbare Meinung abzugeben fällt mir schwer. Sicher gesetzt ist wohl Tomislav Piplica, der vielen bestimmt noch durch das Eigentor des Jahres 2002 in Erinnerung ist.
Ferner scheint mir Kevin Mc Kenna als Abwehrchef, Neuzugang Kukielka daneben, Sidney auf links und da Silva auf rechts logisch.
Gunkel und Rost bildeten zumeist das defensive Pärchen im Mittelfeld, aber was Munteanu spielt weiß ich nicht. Shao hat bei 1860 Sturm oder Mittelfeld gespielt, im Sturm habe ich von Rivic keine Ahnung, Kioyo fiel eigentlich auch mehr durch Rüpeleien auf, ergo keinen Dunst wie die spielen werden.

Die Prognose:
Sorry, aber ich glaube und hoffe das der erste Absteiger Energie Cottbus heißt.

Who`s next?

Langsam wird es richtig belustigend, was der HSV da veranstaltet.

Erst läßt man Sergej Barbarez, einen anerkannten Führungsspieler und Topscorer des Teams gehen, weil er zuviel Geld bekommen will. Der erfahrene Haudegen Stefan Beinlich ist zu diesem Zeitpunkt ebenfalls verschwunden, kickt jetzt für Rostock. Dann geht mit DvB ein weiterer Führungsspieler und immerhin der Abwehrchef nach München. (Ailtons Abgang auf den A-Jugendplatz von Istanbul und Takaharas nach Frankfurt lassen wir schnell unter den Tisch fallen.)

Man verpflichtet als Stürmer den jungen Paulo Guerrero, der erst noch beweisen muss, das er konstant Tore erzielen kann. Daneben hat man noch Benni Lauth als "Problemfall". Tolle Aussichten, es schreit also nach einer hochkarätigen Neuverpflichtung für den Sturm. Einen großen Namen soll er haben undTore garantieren. Na gut, Jefferson Farfan ist nicht so toll, wird aber gehandelt, kurzzeitig gar mal Herr van Nistelrooy aus Manchester, mit Milan Baros aus Birmingham ist man sich einig, allein der Verein verlangt, oh Wunder, eine hohe Ablösesumme.

Also ziehen die kaufwütigen, aber glücklosen Hamburer weiter und entdecken Patrick Kluivert aus Valencia. Der wäre ablösefrei, hat aber in Valencia einen Vertrag gehabt, der die Kündigung bei unerlaubtem Disco- und Partybesuch beinhaltete. Außerdem ist er seit Jahren auf dem absteigenden Ast und mit 30 auch nicht eine Verjüngungskur.

Vielleicht klappt es ja, ich würde mich aber nicht wundern wenn der HSV den Barbarez-Wechsel spätestens Mitte Oktober bitterlich bereuen wird. Das was im Moment vernstaltet wirkt in jedem Fall sehr hilflos und grün.

Sonntag, 16. Juli 2006

1.DFB-Pokalhauptrunde

Zunächst, man spielt bei einer Amateurmannschaft wie zum Beispiel bei Westfalia Herne.
Normalerweise spielt man dann nie in der ersten DFB-Pokalhauptrunde, weil der Weg durch die Qualifiaktion in NRW äußerst steinig ist. Dann sitzt man bei der Auslosung vor der Glotze, hofft und bangt sich einen Wolf, das es doch bitte ein Großer wird. Die Bayern vielleicht, aber noch lieber wahrscheinlich die Pottrivalen aus Gelsenkirchen oder Lüdenscheid.
Das Los Herne wird gezogen und der Gegner...
...Erzgebirge Aue. Na super.

Ähnlich wird es vermutlich in Velbert ausgesehen haben, die dürfen es mit der Spvg Unterhaching aufnehmen. Das Vergnügen hatte ich letztes Jahr in der ersten Runde auch schon. Aus Trotz hat sich Holstein dieses Jahr gar nicht erst qualifiziert.

Weitere Paarungen:
Hansa Rostock 2 -Schalke 04. Pfui. Was ist das denn für ein Mistlos. Zweite Mannschaften finde ich genauso überflüssig im DFB-Pokal wie in der Regionalliga.

Die Freunde aus dem Siegerland haben endlich ein bißchen Glück. Ein Bundesligist nach den skandalösen Gegnern (Freiburg, Ahlen, Greuther Fürth, Oberhausen...) der letzten Jahre, aber ausgerechnet die Eintracht aus Frankfurt. Die sind mir letztes Jahr im Pokal sehr unangenehm aufgefallen, dieses Jahr könnte man sich ruhig frühzeitig verabschien.

Carl-Zeiss Jena, seines Zeichens Aufsteiger in Liga 2, kann schon mal Runde 2 buchen, der 1.FC Köln wird wie jedes Jahr frühzeitig seinen Hut nehmen.

Und wie das im Pokal nun mal so ist, St.Pauli spielt wieder mal gegen die Bayern. Und der übertragende öffentlich rechtliche Sender reibt sich die Fingerchen. Bitte lass das ZDF senden, dann bleibt einem wenigstens der Ur-Hamburger Beckmann erspart.

Public Viewing für die Liga?

Ja, ich habe das Public Viewing bei der WM einmalig "genossen". Nein, ich bin nicht der Meinung der Herren Strutz oder Peters, die Public Viewing jetzt auch für Bundesligaspiele anstreben.

Eine WM alle 4 Jahre lässt das Land in Euphorie oder Pessimismus verfallen, zumindest interessieren sich auf einmal ein Haufen von Menschen für Fußball, die das ganze als Event betrachten und mit dem Strom schwimmen.
Bundesliga aber ist nicht Außergewöhnlich genug, nichts was Woche für Woche eine Meute in oder vor ein Stadion ziehen würde, wo dann nur eine Leinwand steht.
Schon gar nicht in den Monaten ab Oktober und bis April. Monate, in denen man sich schonmal die Zehen abfriert, wenn man nicht aufpasst.

Sichtweisen eines Schalkers

Auch unsere Mannschaft wird einmal vor 90.000 Zuschauern spielen. (Willi Gies, Gelsenkirchen im Jahre 1904)

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