Mittwoch, 26. April 2006

Das Phrasenschwein wird gemästet

Im Moment ist scheinbar Spielezeit im Internet.
Bei der Süddeutschen ist ein wunderbares Spiel mit den größten Phrasen einiger Größen im nationalen und internationalen Fußball zu finden.

Dienstag, 25. April 2006

Sportjournaille in Erklärungsversuchen

Ein sehr schönes Spiel entdeckt auf SpO. Die Ergüsse deutscher Fernsehsportjournalisten. Wobei Fassbenders "Schick den Mann in die Pampas zurück" wohl unvergesslich und auf ewig Nummer 1 bleiben wird.
Auch wenns hier nicht dabei ist.

Ein Samstag im Februar

Nach Monaten des Nichtstuns sportliche Dinge betreffend habe ich mich entschlossen wieder dem runden Leder nachzujagen. Mein persönlicher Comebackversuch sozusagen.
Meine letzten regelmäßigen Einsätze in der B-Liga liegen nun schon 2 1/2 Jahre zurück, danach bin ich nur noch sporadisch bei Heimatbesuchen in den Genuss gekommen, aktiv mitzukicken.

Beim letzten Mal habe ich dann endgültig gemerkt, so geht es nicht weiter, ich muss wieder was tun. Und das geht so:

Unglückliche Umstände hatten mich im Februar diesen Jahres ins Siegerland getrieben und natürlich sofort die Frage, kannst du Samstag Schuhe mitbringen, wir brauchen einen 12. Mann. Ausnahmsweise lag mal gerade kein Schnee und ich entschloss mich spontan mitzuwirken, allerdings in der Annahme, 12. Mann heißt soviel wie, vielleicht einen Kurzeinsatz wenn sich jemand verletzt und vorher kommt der normale Kader zum Einsatz. Wie kleingläubig.
Wie das bei Heimatbesuchen so ist, zieht man Freitag abends trotzdem durch die spärliche Kneipenszene, auf der Suche nach etwas Unterhaltung und kühlem Blonden. (ein paar jedenfalls) Und der Samstag mit seinem Kurzauftritt ist ja noch in weiter Ferne, wie gesagt 10 Minuten kann man in der Haubergsliga schon mal runterreißen. Wie unvorsichtig.
Schon beim Treffpunkt, es müsste so um 13 Uhr rum gewesen sein, schwant mir übles. Da finden sich tatsächlich nur 11 Spieler, 1 Trainer, 1 Betreuer und ich ein. Bitte jetzt keine Verletzung bei irgendeinem.
Und doch, nach 8 Minuten ist es soweit. Stebi bricht mit üblen Beinschmerzen zusammen. Ich unterstelle ihm noch Schauspielerei (bis heute ist die Identität der Verletzung nicht geklärt; kurios ist sie dennoch, war er doch am Vorabend mit unterwegs)), da heißt es schon auf den Platz zu wetzen. Libero. Na ja, da kann man ja eine ruhige Kugel schieben. Denkste. Ein Sprint, meine Lunge ist den Lindenberg runtergekullert und mein Magen rebelliert. Nach 90 Minuten habe ich bei einem Gegentreffer ausgesehen wie eine stämmige, unbewegliche Eiche, bin völlig platt von 3 mal hin- und herlaufen, aber wenigstens nicht verloren.

Schnell für abends verabredet, nach Hause und dann beginnt das eigentliche Drama erst. Krämpfe im Magen nach Überanstrengung führen zu rasantem Übergeben, die Couch ist für den Abend gebucht und der Entschluss steht fest.
Es muss wieder angegriffen werden. Also suche ich mir hier oben einen Verein. Vorher heißt es, ähnliche Situationen zu vermeiden. Ergo, ich mache das, was ich am meißten hasse. Stupide durch die Gegend laufen. Nach einer Woche mit erbärmlichem Erfolg. Die Geschwindigkeit bei der Schrevenparkumrundung gleicht einem betagteren Nordic Walker.
Geduld ist angesagt.

Montag, 24. April 2006

Sportgerichte und besenschwingende Spanier

Ein weiteres Mal ermittelt der DFB-Kontollausschuss in Sachen vermeintlicher Tätlichkeiten hinter dem Rücken des Schiedsrichters.

Micouds Hodenkontolle bei Christian Poulsen ist als eher witziges Vergehen einzustufen.
Nichtsdestrotrotz müsste Micoud gesperrt werden. Ein Spiel ist aber ausreichend. Die Frage stellt sich allerdings, warum Poulsen überhaupt an seinem Rücken herumzupfte, war er doch in der fraglichen Szene unbeteiligter Zuschauer.

Christian Wörns dagegen sollte diese Saison kein Spiel mehr machen dürfen. Selbst wenn er nach Aussage seines Gegenparts Kiessling keine Tätlichkeit begangen habe, so hat er den Nürnberger abseits des Balles ziemlich rüde niedergestreckt. Mit dem Ellenbogen. Völlig unnötig. Sich hinterher hinzustellen und von Schauspielerei zu sprechen ist eine Frechheit. Wann hört so ein Schwachsinn denn endlich einmal wieder auf.

Sperren wegen krass sportwidrigem Verhalten müsste man auch den Mainzer Torhüter Wetklo. Nicht, weil er jemanden hätte verletzen können oder Weichteile testete, sondern weil er eindrucksvoll die Unart der Bundesliga schlechthin zur Schau stellte.
Einen Schubser in den Rücken von Pizarro hat er erhalten, umgefallen ist er, als hätte man ihm eine Axt inselbigen gerammt. Intention unbekannt. Schlimm für die Münchener wäre es geworden, hätte der Schiedsrichter Meyer die Schauspielkunst auf Soap Operaniveau mit einer Roten Karte belohnt. Und weil dies in Kauf genommen wurde von Wetklo sollte man den Spieß umdrehen und ihn einfach selber sperren. Vielleicht kann man damit Nachahmer, die es fast wöchentlich zu bestaunen gibt abschrecken. Ein für allemal ein Zeichen setzen, denn von selbst wird das nichts mehr.

Hat gestern abend jemand versucht, sich über die Generalprobe von Schalkes UEFA-CUP-Halbfinalgegener Sevilla im Spiel gegen CL-Halbfinalist CF Barcelona zu informieren?
Premiere mit Wolff Fuss am Mikro und ich hatten dies geplant, allerdings spielte der Wettergott nicht mit. Und nicht nur der war beteiligt, das selbst eine Stunde nach der geplanten Anpfiffszeit eine Aussenbahn bis circa 15 Meter ins Spielfeld hinein komplett unter Wasser stand. Mitunter war es witzig anzusehen, wie rauchende, spanische Ordner versuchten, mit einfachen Besen aus dem Supermarkt die Wassermassen zu beseitigen Natürlich völlig ohne Erfolg. Selbst der Kabinengang stand knöcheltief voll Wasser. Warum man nicht schon zeitig vorher versuchte, das H2O zu beseitigen, vielleicht auch mit geeigneteren Mitteln als Holzbesen war nicht zu eruieren.
Hoffentlich kriegen die das bis Donnerstag wieder in den Griff, nicht das es eine Wiederholung des WM-Halbfinales von 74 in Frankfurt gibt.

(Update: Ich habe hier einen Link gefunden, der nur in Ansätzen die Ausmaße des Platzes in Sevilla Sonntag abend um 22.00 Uhr zeigt.)

Sichtweisen eines Schalkers

Auch unsere Mannschaft wird einmal vor 90.000 Zuschauern spielen. (Willi Gies, Gelsenkirchen im Jahre 1904)

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