Freitag, 9. Juni 2006

Micoud, van Buyten

Heute geben sich die großen Transfers aber auch die Klinke in die Hand. Ob der Zeitpunkt der Bekanntgabe mit dem geringen Medienaufkommen durch das Eröffnungsspiel zu tun hat?
Das Daniel van Buyten von Hamburg nach München wechselt, ist keine große Überraschung. Aber das trotz aller Dementis Herr Johan Micoud vom SV Werder zu Girondains Bordeaux wechselt und das schon dieses Jahr, das reißt ein großes Loch ins Mittelfeld der Norddeutschen und in die Bundesliga, die damit einen weiteren Star verliert.

Dirk und Dallas

Das Deutschland komplett im WM-Fieber aufgeht, ist nicht zu übersehen.

Was leider nur am Rande in den Medien betrachtet wird, ist das Dirk Nowitzki mit seinen Dallas Mavericks auf dem Weg ist, einmaliges zu vollbringen. Letzte Nacht ging er gegen die Miami Heat mit 1:0 in der Best-Of-Seven Serie der NBA-Finals in Führung.

Nicht nur, das er sich anschickt, der erste deutsche Sieger dieses Titels zu werden, er ist auch noch der wohl wichtigste und beste Spieler der Mavs, wenn nicht sogar auf dem ganzen Planeten.
Seine 50 Punkte-Performance im Conference Final gegen Phoenix war das beeindruckenste sportliche Statement eines Deutschen in wichtigen Situationen in den letzten Jahren.

Insofern lohnt es sich, des Nachts um 3 aufzustehen und die Spiele zu verfolgen. Das nächste Mal von Sonntag auf Montag. Dazu benötigt man ein Premiere Abonnement, was ein miserables Licht auf die deutsche Fernsehlandschaft wirft. (Bäh, was habt ihr denn Nachts so zu tun?) Auch Zusammenfassungen allenfalls mit ein, zwei Würfen im Morgenmagazin.

Das Nowitzki es hierzulande schwerer hat als es sein sollte, ist schon den Amis aufgefallen:
"If he is not yet as big in Germany this week as the little soccer tournament they're putting on over there, well, things happen in small moves." (aus dem Philadelphia Inquirer)

Endlich gehts los

Heute liegt doch eine gewisse Anspannung über allem was ich so mache.
Es wird wirklich Zeit, 18.00 Uhr komm her und los.

Ich glaube soviel freudige Erregung auf ein Sportereignis war noch nie vorhanden. Auf der Arbeit ist unser Aufenthaltszimmer in Gänze Schwarz-Rot-Gold behangen. Selbst die Sportuninterressiertesten Kollegen sind in diesen Tagen mit gefesselt.
Der uralte Kabelanschluss war defekt, also haben wir ernsthaft an DVBT überlegt und gleich noch an einem neuen Fernseher der damit kompatibel ist. Glücklicherweise sind wir den Hauselektrikern solange aufs Dach gestiegen, sodaß das wieder funktioniert. Also können wir jetzt auch während der Dienste die Spiele verfolgen. Hoffentlich ist wenigstens etwas Ruhe, damit auch die Zeit dafür gegeben ist.

Die einzige Unsicherheit besteht darin, das ich noch nicht genau weiß, wo ich das Spiel heute verfolgen soll. Das es mein Fernseher sein wird ist klar, aber ZDF oder Premiere? Fürs zweite spricht eindeutig die Kombo Kerner (am Rande), Klopp und Meier. Dagegen Bela Rethy. Und für Premiere spricht Marcel Reif. (im Vergleich zu Rethy) Dagegen die Kombo Hellmann/Hitzfeld (schnarch).

Ach, zuviel der unnützen Worte. Fangt an und gewinnt.

Donnerstag, 8. Juni 2006

Schalke goes Hernan Medford

Jaja, Ballack ist verletzt und morgen ist Eröffnungsspiel. Gegen Costa Rica. Da war doch mal was.
Der Fc Schalke 04 hat wahrhaftig eine, wenn auch nur minimale Beziehung zu diesem Land. Bzw zu einem der ehemaligen Nationalspieler.

Im Jahre 1990 spielte S04 in Liga zwei, wollte aber mit dem Sonnenkönig Günter Eichberg an der Spitze mit viel Geld unbedingt in Liga 1 vordringen. In der Saison 1989/90 wurde man Tabellenfünfter, so das sich Eichberg überlegte, mit einem echten WM Star des Jahres 1990 wäre der Aufstieg ein Klacks.

Also kam er zügig auf den Costa Ricanischen Nationalstürmer Hernan Medford! (über die schönsten Skandale auf Nummer 21. Lässt sich nicht direkt verlinken)
Immerhin Torschütze gegen Schweden und somit in vorderster Linie beteiligt am Achtelfinaleinzug seines Landes.

Leider benutzte dieser den Schalker Präsidenten aber nur, um seine finanziellen Forderungen bei Rapid Wien durchsetzen zu können. Immerhin war es aber schon so ernst geworden, das der Kicker ihn in seinem Sonderheft zur Bundesligasaison 1990/91 mit in den Zweitligakader aufnahm.

Mittwoch, 7. Juni 2006

Daily Talk

Ich schaue mir gerade zum ersten und höchstwahrscheinlich letzten Mal die Pressekonferenz des DFB an. Mit Stenger, Schweini, Poldi und Lehmann.
Interessant einzig, das Lukas kein einziges Wort Englisch versteht. Hatte ich aber auch nicht erwartet.
Daneben drehen sich 45 Minuten um so einen Quatsch wie Frisuren, wer wann was zum Geburtstag bekommt und ob man zu hart in Zweikämfe geht.
Wer braucht diesen Müll jeden Tag?

T-Com Bundesliga

Aargh. Die schöne alte Bundesliga ist nicht mehr.
Ab sofort nennt man das ganze bitte schön T-Com Bundesliga. (Edit: der Namen bleibt erst einmal bei Bundesliga.) Ob`s gefällt oder nicht.
Das ganze wird noch im Rahmen einer Pressekonferenz gegen mittag genauer vorgestellt, aktuelles dazu dann bestimmt bei allesaussersport.de

Ich persönlich finde es völlig unnötig, der Bundesliga, die so schon eine Exklusivmarke, ist einen anderen Namen zu verpassen. Das klingt wie Veltins-Arena oder easyCredit-Stadion. Die Durchkommerzialisierung macht vor den letzten Deichen keinen Halt. Wir werden dahin kommen, das der Rasen nicht mehr grün, sonden magenta- oder zyanblau gefärbt ist, weil er von der Telekom oder Gerolsteiner präsentiert wird. Das ist Schade.

Was bringen diese kolportierten knapp 35 Millionen für drei Jahre der Bundesliga? Diese Namensvergabe spült wenig Geld in die Kasse der Erstligaklubs. Wenn die überhaupt partizipieren. Wieder ein Punkt, an dem ich die Entscheidung halbgar finde. Man sollte, wenn man sich für den Kommerz entscheidet, das Maximum herausholen. Dies hier ist ein Minimum. Der Fehler begann, als die Fernsehrechte an Arena gingen. Dadurch musste der hochnäsige Herr Kofler seinen Einfallsreichtum sprühen lassen und die Situation eskaliert(e).

Am Ende bleibt, das die Namensvergabe von der Telekom quasi erzwungen werden konnte. Nach dem Motto, ihr gebt uns das ganze für einen Spottpreis, dann werden wir die Saga des IP-TV, Kabel und Satellit-Spiel mit Premiere beenden. So hat die DFL ihren Frieden, Arena seinen Frieden und die Telekom ein gutes Geschäft gemacht. Einzig Kofler sitzt in Unterföhring oder sonstwo und beißt in die Tischkante. Sein letzter Trumpf ist gestochen worden. Bleibt nur, weiter eifrig gegen irgendwas zu klagen bzw einfach Arena kein Signal für die Premiere Decoder zu überlassen. Wenn das technisch möglich ist.

Sichtweisen eines Schalkers

Auch unsere Mannschaft wird einmal vor 90.000 Zuschauern spielen. (Willi Gies, Gelsenkirchen im Jahre 1904)

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