Ein Spiel in Aachen
Werder Bremen Fans kann man nicht gerade als die gewaltbereitesten Fans Deutschlands bezeichnen. Was ja auch gut so ist.
Vor ein paar Wochen fuhren einige Anhänger des Vereins zum Auswärtsspiel nach Aachen. Per Regionalexpress lässt sich eine solche Zugfahrt angenehm gestalten, von Siegen nach Aachen in knapp zwei Stunden. Dazu das obligatorische Pils und gute Laune.
Der angestrebte Stadtbummel fiel allerdings flach. Die Ausgänge des Aachener Hauptbahnhofs waren abgeriegelt, jede nur ansatzweise grün-weiß gekleidete Person durfte den Bahnhof nur in eine Richtung verlassen. Zur Pass- und Kartenkontrolle, zur Leibesvisitation, um dann direkt in einen Bus zum Stadion gepfercht zu werden. Dort angekommen gab es keinerlei Gelegenheit, die Gegend ums Stadion zu erkunden, es musste auf dem direkten Wege in den Block gegangen werden. Das gleiche Spiel auf dem Rückweg, direkt zum Bahnsteig, bloß nicht über Los, sonst greift die Polizei ein, entweder gibts Haue oder eine Anzeige, mindestens aber Stadionverbot. Landesweit.
Diese Geschichte wurde mir aus der alten Heimat mitgeteilt, an ihrem Wahrheitsgehalt zweifel ich nicht eine Sekunde. Daher ist es richtig, das sich Fans zusammengeschlossen haben, um diesen Dingen auch rechtlich auf den Grund zu gehen. Bei aller berechtigten Diskussion um zunehmende Gewalt , eine Verallgemeinerung geht zu Lasten derer, die friedfertig Woche für Woche in die Stadien pilgern, ob Heim- oder Auswärtsspiel, und einfach nur feiern wollen.
Vor ein paar Wochen fuhren einige Anhänger des Vereins zum Auswärtsspiel nach Aachen. Per Regionalexpress lässt sich eine solche Zugfahrt angenehm gestalten, von Siegen nach Aachen in knapp zwei Stunden. Dazu das obligatorische Pils und gute Laune.
Der angestrebte Stadtbummel fiel allerdings flach. Die Ausgänge des Aachener Hauptbahnhofs waren abgeriegelt, jede nur ansatzweise grün-weiß gekleidete Person durfte den Bahnhof nur in eine Richtung verlassen. Zur Pass- und Kartenkontrolle, zur Leibesvisitation, um dann direkt in einen Bus zum Stadion gepfercht zu werden. Dort angekommen gab es keinerlei Gelegenheit, die Gegend ums Stadion zu erkunden, es musste auf dem direkten Wege in den Block gegangen werden. Das gleiche Spiel auf dem Rückweg, direkt zum Bahnsteig, bloß nicht über Los, sonst greift die Polizei ein, entweder gibts Haue oder eine Anzeige, mindestens aber Stadionverbot. Landesweit.
Diese Geschichte wurde mir aus der alten Heimat mitgeteilt, an ihrem Wahrheitsgehalt zweifel ich nicht eine Sekunde. Daher ist es richtig, das sich Fans zusammengeschlossen haben, um diesen Dingen auch rechtlich auf den Grund zu gehen. Bei aller berechtigten Diskussion um zunehmende Gewalt , eine Verallgemeinerung geht zu Lasten derer, die friedfertig Woche für Woche in die Stadien pilgern, ob Heim- oder Auswärtsspiel, und einfach nur feiern wollen.
kurtspaeter - 7. Dez, 13:14