Handball und Fußball - ein Trinktechnischer Unterschied

Man stelle sich vor, Ivan Rakitic und Mladen Krstaljic gehen inne Bar, trinken und feiern ein wenig. Man erinnere sich, ist sogar tatsächlich passiert, was eine sofortige Suspendierung fürs wichtige CL-Spiel gegen Trondheim zur Folge hatte.

Im Handball ist das offensichtlich alles etwas lockerer.
Die spielen zwar noch mehr Spiele als die leidgeplagten und am Ende der Saison chronisch erschöpften Fußballer, aber obwohl die Handballer des THW kurz vorm erneuten Gewinn der CL und damit vor DEM wichtigsten Erfolg im Vereinshandball stehen, ist man sich nicht zu schade, mitsamt des Endspiel-Gegners nach dem Spiel auf Einladung eines ehemaligen Mannschaftskollegen noch ein Bier zu trinken.

Als Ergebnis steht dann hinterher folgendes in der Lokalpresse: Der Zwei-Meter-Riese ... ... benötigte in den frühen Morgenstunden einen Laternenpfahl, um Halt zu finden.

Es handelt sich im Übrigen um niemand geringeren als den Welthandballer und Torhüter von Ciudad Real, Arpad Sterpik. Eine durchaus überlegenswerte Taktik. Erst gewinnt man auswärts und dann säuft man den Gegner noch unter den Tisch.

(Quelle)

Ja, die kommen sehr sympathisch daher, diese Fan-ähnlichen Profis. Sowas mag ich Dauerzuschauer, der ja oftmals das Bier nicht nur nach, sondern auch während und vor deren sportlichen Leistungen mag.

Trotzdem ist das Verhalten dieser Profis überaus dämlich. Und selbst wenn mir Air Jordan, Tiger Woods, Dennis Bergkamp und Boris Becker erzählen würden, dass sie sich nach jeden Spiel unter den Tisch gesoffen hätten, es bliebe dämlich. Kein Leichtathlet oder Ausdauersportler käme auf solche eine Idee. Aber die sind ja auch nicht so sympathisch …

kurtspaeter - 7. Mai, 16:12

Das ist aber genau

worum es geht. Sympathie. Ist mir doch lieber, die sind mal an der Theke zu finden, als das sie zu nasehochtragenden Arschlöchern ohne Bodenhaftung mutieren.
Ob das jetzt clever ist oder nicht, daß sei bei einer Woche Pause zwischen den Spielen sowieso dahin gestellt.
Noch ein Gedanke, kann man sich ansatzweise vorstellen, Barcelona und ManU oder Schalke und Porto oder oder oder wären nach ihren Hinspielen geschlossen einen heben gegangen? Ich fänds irgendwie schön. Oder besser sympathisch.

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Auch unsere Mannschaft wird einmal vor 90.000 Zuschauern spielen. (Willi Gies, Gelsenkirchen im Jahre 1904)

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